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Social-Media-Redaktionsplan mit KI: von der Idee bis zur Auswertung (2026)

Kurz gesagt

Am meisten Zeit spart KI im Redaktionsplan bei drei Schritten: Themen aus echten Kundenfragen ableiten, Rohentwürfe im eigenen Ton schreiben und die Monatszahlen auswerten. Starte mit einem KI-Assistenten, einem Stilprofil aus zehn eigenen Posts und einem Planungstool wie Metricool (Gratis-Plan für eine Marke) oder Buffer (gratis für drei Kanäle). Die Freigabe bleibt beim Menschen, und realistische KI-Bilder kennzeichnest du seit August 2026.

Inhalt 13 Abschnitte
  1. Sieben Stationen vom Thema bis zur Auswertung
  2. Assistent, Planer, Design-Tool: deine Grundausstattung
  3. Wer macht was: Mensch und KI im Redaktionsplan
  4. 1. Themen-Cluster aus echten Fragen
  5. 2. Der Monatsplan
  6. 3. Formate pro Plattform
  7. 4. Posts im eigenen Ton
  8. 5. Hooks und Carousel-Texte
  9. 6. Kommentarmanagement
  10. 7. Auswertung
  11. Der Start in sieben Schritten
  12. Woran KI-Redaktionspläne scheitern
  13. Recht und Kennzeichnung
Der Ablauf auf einen Blick
  1. 1Themen-Cluster aus echten Fragen
  2. 2Der Monatsplan
  3. 3Formate pro Plattform
  4. 4Posts im eigenen Ton
  5. 5Hooks und Carousel-Texte
  6. 6Kommentarmanagement
  7. 7Auswertung

Am Mittwoch fehlt dir das Thema für Donnerstag, die Caption klingt nach Pressemitteilung, und die Kommentare liegen seit drei Tagen unbeantwortet. Dazu kommt die Auswertung am Monatsende, die niemand macht. KI hilft an genau diesen Stellen, wenn du ihr die richtigen Vorgaben gibst.

Dieser Ratgeber geht den ganzen Ablauf durch, von den Themen-Clustern bis zur Monatsauswertung, und zu jedem Schritt gibt es eine Prompt-Vorlage. Die Funktionen und Preise der Tools haben wir am 2. Oktober 2026 bei den Anbietern geprüft. Den größten Hebel für deinen eigenen Ton findest du in Abschnitt 4: einen Prompt, der aus zehn deiner Posts ein Stilprofil mit klaren Regeln macht.

Sieben Stationen vom Thema bis zur Auswertung

Use Case Nutzen Aufwand Tool-Typ
Themen-Cluster aus Kundenfragen Themen, die die Zielgruppe wirklich interessieren mittel KI-Assistent
Monatsplan Termine, Themen und Formate in einer Tabelle gering KI-Assistent, Planungstool
Formate pro Plattform Ein Inhalt, passend für jeden Kanal gering KI-Assistent, Design-Tool
Posts im eigenen Ton Entwürfe, die nach dir klingen mittel KI-Assistent mit Stilprofil
Hooks und Carousel-Texte Bessere Einstiege, schnellere Carousels gering KI-Assistent, Design-Tool
Kommentarmanagement Schnellere Antworten, nichts bleibt liegen mittel Planungstool mit Inbox
Auswertung Klare Erkenntnisse statt Zahlenfriedhof gering Planungstool, KI-Assistent

Assistent, Planer, Design-Tool: deine Grundausstattung

Zuerst brauchst du einen KI-Assistenten wie ChatGPT Business, Claude Team oder Gemini in Google Workspace, am besten mit einem Projekt, in dem Stilprofil, Zielgruppe und Vorlagen dauerhaft liegen. Welcher passt, steht im Vergleich der KI-Assistenten.

Beim Planungstool hast du die Wahl. Metricool hat einen Gratis-Plan für eine Marke und starke Auswertungen, Starter kostet je nach Zahl der Marken 16 bis 29 Euro im Monat. Buffer ist für bis zu drei Kanäle kostenlos und kostet danach 5 US-Dollar pro Kanal und Monat bei jährlicher Zahlung. Later ist auf Instagram und TikTok ausgerichtet, ab 18,75 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, ohne Gratis-Plan. Für Grafiken reicht ein Design-Tool mit Vorlagen und Brand Kit, etwa Canva.

Das Wichtigste ist aber dein Material: zehn eigene Posts, die gut funktioniert haben, eine Liste echter Kundenfragen und der Kalender mit festen Terminen.

Einen ausführlichen Vergleich der Planer mit Preisen findest du unter KI-Tools fürs Marketing.

Wer macht was: Mensch und KI im Redaktionsplan

Bevor du loslegst, lohnt eine klare Arbeitsteilung. Sie verhindert, dass KI-Entwürfe ungeprüft live gehen, und zeigt, wo die gesparte Zeit hinfließt.

Schritt KI Mensch
Themen finden Fragen gruppieren, Ideen vorschlagen Material liefern, Prioritäten setzen
Monatsplan Tabelle entwerfen, Termine verteilen Kapazität prüfen, Termine ergänzen
Texte Rohentwurf im Stilprofil, Varianten eigene Beispiele, Meinung, Endfassung
Grafiken Bildideen, Texte für Folien Auswahl, Markenprüfung, Kennzeichnung
Kommentare Antwortvorschläge, Sortierung Antwort freigeben, heikle Fälle selbst
Auswertung Muster finden, Zahlen aufbereiten Entscheidungen für den nächsten Monat

Unsere Faustregel: Alles, was nach außen geht, gibt ein Mensch frei. Die KI übernimmt Sortieren, Entwerfen und Verdichten, also die Teile, die viel Zeit kosten und wenig Urteil brauchen.

1. Themen-Cluster aus echten Fragen

Viele Redaktionspläne entstehen aus dem, was das Unternehmen erzählen will. Die Zielgruppe interessiert sich aber für ihre eigenen Probleme. Ohne klare Cluster springt der Plan von Thema zu Thema, und niemand weiß, wofür der Kanal steht.

Eine KI gruppiert Kundenfragen, Einwände aus dem Vertrieb und Kommentare unter alten Posts zu drei bis fünf Themen-Clustern. Pro Cluster leitet sie Unterthemen und Formatideen ab.

Dafür reicht ein KI-Assistent. Für Themen mit Suchnachfrage liefert der Ratgeber zur Sichtbarkeit in KI-Suchen eine passende Vorlage, aus der Blog und Social denselben Themenplan nutzen.

Themen-Cluster für den Social-Kanalfür ChatGPT · Claude · Gemini

Wir sind [Unternehmen] und sprechen auf [Kanäle] mit [Zielgruppe] über [Angebot]. Ziel des Kanals: [z. B. Vertrauen aufbauen, Anfragen gewinnen, Bewerber erreichen].

Hier ist unser Material: anonymisierte Kundenfragen, Einwände aus dem Vertrieb und Kommentare unter unseren Posts: [einfügen].

  1. Bilde 3 bis 5 Themen-Cluster. Jeder Cluster bekommt einen Namen, eine Ein-Satz-Beschreibung und den Anteil am Plan in Prozent.
  2. Nenne pro Cluster 8 konkrete Post-Ideen, jede mit einer klaren Aussage in einem Satz.
  3. Ordne jeder Idee ein Ziel zu: Reichweite, Vertrauen oder Anfrage. Nutze nur Themen, die sich aus dem Material ableiten lassen. Markiere eigene Ergänzungen als „Vorschlag“.

Die KI sieht allerdings nur das Material, das du ihr gibst. Ohne echte Kundenfragen bekommst du allgemeine Branchenthemen, die so auch bei der Konkurrenz stehen.

2. Der Monatsplan

Feste Termine, Themen-Mix und Formate in einer Tabelle zusammenzubringen, ist Fleißarbeit. Am Ende fehlt meist Puffer für spontane Themen.

Die KI verteilt die Ideen aus den Clustern auf die Wochen, berücksichtigt feste Termine und den gewünschten Mix und gibt alles als Tabelle aus, die du in Sheets oder das Planungstool überträgst.

Danach überträgst du alles in den Kalender von Metricool, Buffer oder Later.

Monatsplan als Tabellefür ChatGPT · Claude · Gemini

Erstelle einen Redaktionsplan für [Monat Jahr]. Kanäle und Frequenz: [z. B. LinkedIn 3 pro Woche, Instagram 2 Feed-Beiträge und 3 Stories pro Woche]. Cluster mit Anteilen: [aus dem vorigen Schritt]. Feste Termine: [Launches, Events, Webinare, Feiertage, Messen]. Pro Woche bleibt ein Slot frei für aktuelle Themen.

Gib eine Tabelle aus mit den Spalten: Datum, Wochentag, Kanal, Cluster, Format (Text, Bild, Carousel, Video, Story), Arbeitstitel, Kernaussage in einem Satz, Call-to-Action, Bildidee, Status (leer), Verantwortlich (leer). Achte darauf, dass kein Cluster zwei Tage hintereinander auf demselben Kanal kommt.

So kann die fertige Planungstabelle aussehen. Die Zeilen sind Platzhalter, die Spalten haben sich in vielen Teams bewährt:

Datum Kanal Cluster Format Hook Kernaussage CTA Status Verantwortlich
Di, KW 1 LinkedIn Praxiswissen Text Frage aus dem Vertrieb Ein Satz Kommentar Entwurf Name
Do, KW 1 Instagram Hinter den Kulissen Carousel Ergebnis zuerst Ein Satz Speichern Idee Name
Fr, KW 1 beide frei für Aktuelles offen offen offen offen offen Name

Der Status wandert durch feste Stufen: Idee, Entwurf, Freigabe, eingeplant, veröffentlicht. Bildest du das im Planungstool ab, siehst du auf einen Blick, wo es hakt. Ein Wochenrhythmus hilft dabei: Montag Entwürfe für die nächste Woche schreiben, Mittwoch Freigabe und Grafiken, Freitag einplanen. Die KI-Vorlagen in diesem Ratgeber passen jeweils in einen dieser Schritte.

Deine Kapazität kennt die KI nicht. Plane nur so viele Beiträge, wie dein Team mit Freigabe schafft. Ein Plan, der in der dritten Woche zusammenbricht, schadet mehr als ein schlanker.

3. Formate pro Plattform

Derselbe Text auf allen Kanälen wirkt fremd. LinkedIn liest anders als Instagram, und Stories brauchen andere Texte als ein Carousel.

Aus einer Kernaussage erzeugt die KI Varianten für jeden Kanal, vom LinkedIn-Text bis zur Story-Sequenz.

Einige Rahmendaten, die beim Planen helfen:

Plattform Format Was belegt ist
Instagram Carousel bis zu 20 Fotos und Videos pro Beitrag (seit August 2024)
LinkedIn Dokument-Beitrag („Carousel“) PDF, PPT, PPTX, DOC, DOCX, bis 100 MB und 300 Seiten laut LinkedIn-Hilfe
TikTok, Instagram, Facebook KI-Kennzeichnung eigene Labels für realistische KI-Inhalte, teils automatisch
Eine Aussage, vier Formatefür ChatGPT · Claude · Gemini

Kernaussage: [ein Satz]. Belege und Beispiele: [Material]. Zielgruppe: [Beschreibung].

Erstelle daraus:

  1. LinkedIn-Text mit 800 bis 1.200 Zeichen, kurzer Einstieg, Absätze mit 1 bis 2 Sätzen, eine Frage am Ende.
  2. Instagram-Carousel mit 7 Folien: Folie 1 Hook, Folien 2 bis 6 je ein Punkt mit maximal 20 Wörtern, Folie 7 Zusammenfassung und Call-to-Action. Dazu eine Caption mit maximal 300 Zeichen.
  3. Story-Sequenz mit 4 Bildschirmen, je maximal 12 Wörter, eine Umfrage-Idee.
  4. Idee für ein Kurzvideo mit 30 Sekunden: Einstieg in den ersten 2 Sekunden, 3 Szenen, Text-Einblendungen.

Übernimm nur Aussagen aus dem Material. Keine Emojis in Serie, keine Hashtag-Listen, keine Floskeln.

Plattform-Regeln und Formate ändern sich oft. Prüfe Bildgrößen und Längen vor der Produktion in der Hilfe der Plattform oder im Planungstool.

4. Posts im eigenen Ton

KI-Texte ohne Vorgaben klingen alle gleich, mit vielen Adjektiven und gestelzten Übergängen. Leser erkennen das schnell, und es kostet Glaubwürdigkeit.

Mit einem Stilprofil aus deinen eigenen Posts schreibt sie Entwürfe, die näher an deinem Ton liegen. Das Profil legst du einmal an und speicherst es im Projekt deines Assistenten.

Du brauchst einen Assistenten mit Projekt- oder Wissensfunktion. Für die sprachliche Endkontrolle passen die Tools aus dem Vergleich der KI-Schreibtools.

Stilprofil aus eigenen Postsfür ChatGPT · Claude · Gemini

Hier sind 10 Beiträge von uns, die gut funktioniert haben: [einfügen].

Analysiere den Stil und schreib ein Stilprofil mit diesen Punkten:

  1. Satzlänge und Satzbau, mit zwei typischen Beispielsätzen aus dem Material.
  2. Anrede, Perspektive (ich, wir), Tonlage.
  3. Wörter und Wendungen, die oft vorkommen.
  4. Was nie vorkommt: Wörter, Satzzeichen, Emojis, Floskeln.
  5. Wie Beiträge typischerweise anfangen und enden.
  6. Wie mit Zahlen, Beispielen und Belegen umgegangen wird.

Schreib das Profil als Liste mit klaren Regeln, die ein anderer Texter befolgen könnte. Erfinde keine Merkmale, die im Material nicht vorkommen.

Auch mit Stilprofil braucht jeder Entwurf eine Überarbeitung. Persönliche Erfahrungen, Meinungen und Beispiele aus deinem Alltag kann die KI nicht liefern. Sie darf sie auch nicht erfinden.

Der erste Satz entscheidet, ob jemand weiterliest. Gute Einstiege fallen selten unter Zeitdruck ein, und Carousels mit sieben Folien brauchen eine klare Dramaturgie.

Die KI liefert zu einer Aussage viele Einstiege in unterschiedlichen Mustern, aus denen du den stärksten auswählst. Für Carousels gliedert sie Inhalte in Folien mit klarer Reihenfolge. Das Layout setzt du in einer Canva-Vorlage um.

Die Carousel-Vorlage baust du in Canva. Wie du dazu passende Bilder erzeugst und welche Rechte gelten, steht im Ratgeber zu KI-Bildern im Marketing.

Zehn Hooks zu einer Aussagefür ChatGPT · Claude · Gemini

Kernaussage des Beitrags: [Satz]. Zielgruppe: [Beschreibung]. Kanal: [LinkedIn, Instagram, TikTok].

Schreib 10 Einstiege mit maximal 12 Wörtern, je zwei pro Muster:

  1. konkrete Zahl aus diesem Material: [Zahlen],
  2. Frage, die die Zielgruppe sich selbst stellt,
  3. typischer Fehler,
  4. Ergebnis zuerst,
  5. kurze Szene aus dem Arbeitsalltag.

Regeln: kein Clickbait, nichts versprechen, was der Beitrag nicht hält, keine Superlative, keine Fragen nach dem Muster „Wusstest du schon …?“. Bewerte am Ende jeden Hook mit einem Satz: Was macht ihn stark oder schwach?

Carousel mit klarer Dramaturgiefür ChatGPT · Claude · Gemini

Thema: [Thema]. Material: [Text, Notizen oder Artikel]. Erstelle ein Carousel mit [7 bis 10] Folien.

Folie 1: Hook mit maximal 8 Wörtern und Untertitel mit maximal 12 Wörtern. Folie 2: das Problem in einem Satz, warum es wichtig ist. Folien 3 bis vorletzte: je ein Schritt oder Punkt, Überschrift mit maximal 6 Wörtern, Text mit maximal 25 Wörtern, Idee für ein Icon oder eine einfache Grafik. Letzte Folie: Zusammenfassung in einem Satz und Call-to-Action.

Jede Folie muss allein verständlich sein. Gib die Folien als nummerierte Liste aus und danach eine Caption mit maximal 300 Zeichen.

Hooks, die mehr versprechen als der Inhalt hält, bringen Klicks und kosten Vertrauen. Teste Muster über mehrere Wochen und entscheide nach deinen Zahlen.

6. Kommentarmanagement

Kommentare und Nachrichten verteilen sich auf mehrere Plattformen. Schaust du nur in den Apps nach, übersiehst du Fragen, und späte Antworten wirken desinteressiert.

Planungstools bündeln Kommentare und Nachrichten in einem Postfach. Metricool fasst laut Hersteller Kommentare und Direktnachrichten aus Instagram, Facebook, TikTok, YouTube, X und LinkedIn sowie Bewertungen aus Google Business Profile zusammen, mit gespeicherten Antworten und Automationen (Flows) für wiederkehrende Auslöser. Buffer bietet mit „Community“ ein Postfach für Kommentare auf mehreren Plattformen, kostenlos für bis zu drei Kanäle, mit KI-Antwortvorschlägen, die sich laut Buffer an deinen Stil anpassen.

Die Antwort-Bausteine dafür schreibt dir ein KI-Assistent.

Antwort-Bausteine für Kommentarefür ChatGPT · Claude · Gemini

Hier sind 30 typische Kommentare und Fragen unter unseren Beiträgen, anonymisiert: [einfügen]. Unser Stilprofil: [einfügen].

  1. Gruppiere sie in Typen: Frage zum Angebot, Lob, Kritik, Fachfrage, Spam, Beschwerde.
  2. Schreib pro Typ 2 Antwort-Bausteine mit maximal 40 Wörtern, die sich leicht persönlich anpassen lassen.
  3. Leg für jeden Typ fest: sofort antworten, an Fachabteilung weitergeben, privat weiterführen oder ignorieren.
  4. Nenne Fälle, in denen nie ein Baustein verwendet werden darf (Beschwerden, rechtliche Fragen, Gesundheit, Daten).

Automatische Antworten auf Kritik oder Beschwerden gehen oft schief. KI-Vorschläge sind Entwürfe, die ein Mensch freigibt. Gib keine Kundendaten aus Nachrichten in private KI-Konten ein.

7. Auswertung

Planungstools liefern viele Zahlen, aber selten eine Antwort auf die Frage, was du nächsten Monat anders machen sollst.

Du exportierst die Monatszahlen aus dem Planungstool und lässt die KI Muster finden: welche Cluster, Formate, Hooks und Wochentage besser liefen. Die Entscheidung triffst du, die KI bereitet sie vor.

Die Zahlen kommen aus Metricool mit Reports und Wettbewerbsvergleich oder aus den Auswertungen von Later und Buffer.

Monatsauswertung mit Entscheidungenfür ChatGPT · Claude · Gemini

Hier ist der Export unserer Beiträge aus [Monat] mit den Spalten Datum, Kanal, Cluster, Format, Hook, Reichweite, Interaktionen, Klicks, Speicherungen, Kommentare: [Tabelle einfügen]. Ziel des Kanals: [Ziel]. Ziele für den Monat: [Zahlen].

  1. Fasse die Ergebnisse in 5 Sätzen zusammen.
  2. Vergleiche Cluster, Formate und Hook-Muster nach Interaktionsrate und Klicks. Nenne nur Unterschiede, die bei der Zahl der Beiträge aussagekräftig sind, und sag, wo die Datenbasis zu klein ist.
  3. Nenne die 3 besten und 3 schwächsten Beiträge mit einer möglichen Erklärung.
  4. Leite 3 konkrete Änderungen für den nächsten Monat ab. Rechne die Kennzahlen selbst nach und zeig die Formel.

Bei wenigen Beiträgen pro Monat sind Unterschiede oft Zufall. Werte Trends über drei Monate aus, bevor du den Plan stark änderst. Prüfe Rechnungen der KI nach, sie verrechnet sich bei Prozentwerten.

Der Start in sieben Schritten

  1. Ziel und Kanäle festlegen. Ein Hauptziel pro Kanal, nicht mehr als zwei Kanäle zum Start.
  2. Material sammeln. Zehn gute eigene Posts, 30 echte Kundenfragen, die Termine der nächsten drei Monate.
  3. Stilprofil und Cluster anlegen. Mit den Vorlagen aus Abschnitt 1 und 4, gespeichert im Projekt deines KI-Assistenten.
  4. Ersten Monatsplan bauen und mit dem Team auf Kapazität prüfen.
  5. Freigabe regeln. Wer schreibt, wer prüft, wer veröffentlicht? Im Planungstool lässt sich das mit Freigabe-Workflows abbilden, bei Metricool ab Advanced, bei Buffer im Team-Plan.
  6. Kommentare täglich bearbeiten. Feste Zeit im Kalender, Antwort-Bausteine griffbereit.
  7. Monatlich auswerten, mit der Vorlage aus Abschnitt 7, und den nächsten Plan daran ausrichten.

Woran KI-Redaktionspläne scheitern

Der teuerste Fehler: den ganzen Monat von der KI schreiben lassen und ungeprüft einplanen. Falsche Zahlen und austauschbarer Ton fallen dann öffentlich auf. Ohne Stilprofil schreibt ohnehin jede KI im selben Einheitston.

Starte lieber mit zwei Kanälen, die du gut bespielst, als mit fünf halben. Lass jede Woche Platz für Aktuelles, ein starrer Plan verpasst Gelegenheiten. Kommentare beantwortest du selbst, gerade bei Kritik wirkt Automatik kalt. Und miss mehr als Reichweite: Speicherungen, Kommentare und Klicks sagen mehr über den Nutzen eines Beitrags.

Weitere schnelle Startpunkte für das Marketing findest du in den 30 KI-Quick-Wins.

Recht und Kennzeichnung

Anders sieht es bei Bildern und Videos aus. Seit dem 2. August 2026 musst du realistische KI-Bilder, Videos und Stimmen, die echten Personen, Orten oder Ereignissen ähneln und für echt gehalten werden könnten, als künstlich erzeugt kennzeichnen. Das gilt auch für erfundene, aber realistisch wirkende Personen. Die Wettbewerbszentrale empfiehlt für eine deutsche Zielgruppe einen deutschen Hinweis, etwa „KI-generiert“.

Die Plattformen haben eigene Regeln. Meta verlangt die Offenlegung über das eigene KI-Kennzeichen bei fotorealistischen Videos und realistisch klingendem Audio und setzt das Label „AI info“ teils automatisch. TikTok verlangt eine Kennzeichnung realistischer KI-Inhalte und kann Inhalte mit eingebetteten Herkunftsdaten (Content Credentials) automatisch kennzeichnen. Werbung mit Influencern oder Partnern musst du unabhängig davon als Werbung kennzeichnen.

Bleibt der Datenschutz: Kommentare und Nachrichten enthalten oft personenbezogene Daten. Nutze für die Auswertung Tarife, die Eingaben nicht zum Training verwenden, und schließe mit Planungstools einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab. Metricool bietet laut eigener Hilfe einen an.

Und wenn am Mittwoch wieder das Thema für Donnerstag fehlt, greifst du auf den freien Slot und die Cluster-Ideen aus deinem Monatsplan zurück.

Zum Mitnehmen

  • Mit einem Stilprofil aus zehn eigenen Posts liegen KI-Entwürfe näher an deinem Ton.
  • Plane pro Woche einen freien Slot für aktuelle Themen ein, ein starrer Plan verpasst Gelegenheiten.
  • Realistische KI-Bilder und Videos kennzeichnest du seit 2. August 2026, Marketing-Texte mit Freigabe meist nicht.

Häufige Fragen

Was ist ein Social-Media-Redaktionsplan?

Ein Redaktionsplan legt fest, welche Inhalte wann auf welchem Kanal erscheinen, in welchem Format und mit welchem Ziel. Er verbindet Themen, Termine und Zuständigkeiten. Meist ist er eine Tabelle oder ein Kalender im Planungstool, mit Spalten für Datum, Kanal, Thema, Format, Text, Bild, Status und Verantwortliche.

Wie erstelle ich einen Redaktionsplan für Social Media?

Lege zuerst Ziele und Zielgruppe fest, dann drei bis fünf Themen-Cluster. Trage feste Termine wie Launches, Events und Feiertage ein und verteile die Themen auf die Wochen. Pro Beitrag notierst du Kanal, Format, Kernaussage und Verantwortliche. Eine KI kann daraus einen Entwurf für den ganzen Monat bauen, den du anpasst.

Gibt es eine kostenlose Vorlage für den Redaktionsplan?

Eine Tabelle in Excel, Google Sheets oder Notion reicht als Vorlage. Sinnvolle Spalten sind Datum, Kanal, Cluster, Format, Hook, Kernaussage, Call-to-Action, Bildidee, Status, Verantwortlich und Link. Planungstools wie Metricool und Buffer haben in ihren Gratis-Plänen außerdem einen Kalender, in dem du Beiträge direkt einplanst.

Welche KI ist am besten für Social-Media-Posts?

Für Texte reicht ein guter KI-Assistent wie ChatGPT, Claude oder Gemini, wenn du ihm Beispiele deines Stils gibst. Planungstools wie Metricool, Buffer und Later haben eigene KI-Assistenten für Captions, mit kleineren Kontingenten. Für Grafiken eignet sich Canva. Entscheidend ist weniger das Tool als ein gutes Stilprofil und eine menschliche Endkontrolle.

Wie oft sollte man auf Instagram oder LinkedIn posten?

Eine offizielle Vorgabe der Plattformen gibt es nicht. Wichtiger als eine bestimmte Zahl ist ein Rhythmus, den du über Monate halten kannst, und Qualität pro Beitrag. Plane lieber zwei gute Beiträge pro Woche als täglich schwache. Nach drei Monaten zeigen deine eigenen Zahlen, ob mehr Beiträge mehr Reichweite bringen.

Was ist ein Hook auf Social Media?

Der Hook ist der Einstieg eines Beitrags: die erste Zeile eines Textes, die erste Folie eines Carousels oder die ersten Sekunden eines Videos. Er entscheidet, ob jemand weiterliest oder weiterscrollt. Gute Hooks versprechen einen konkreten Nutzen, nennen eine überraschende Zahl oder sprechen ein bekanntes Problem an, ohne zu übertreiben.

Wie viele Bilder darf ein Instagram-Carousel haben?

Instagram erlaubt seit August 2024 bis zu 20 Fotos und Videos in einem Carousel-Beitrag, vorher waren es 10. Auf LinkedIn kannst du Carousels als Dokument-Beitrag hochladen, laut LinkedIn als PDF, PowerPoint oder Word mit bis zu 100 MB und 300 Seiten.

Muss man KI-generierte Social-Media-Posts kennzeichnen?

Für KI-Texte gilt nach Art. 50 Abs. 4 AI Act eine Pflicht nur, wenn sie über Themen von öffentlichem Interesse informieren und kein Mensch sie geprüft und redaktionell verantwortet. Normale Marketing-Posts mit Freigabe sind in der Regel nicht betroffen. Realistische KI-Bilder und Videos musst du seit dem 2. August 2026 kennzeichnen, und die Plattformen haben eigene Regeln.

Darf ich KI-Bilder auf Instagram posten?

Ja, wenn du die Rechte am Bild hast und keine Rechte Dritter verletzt. Realistische KI-Bilder von Personen, Orten oder Ereignissen musst du als KI-generiert kennzeichnen. Meta setzt das Label „AI info“ teils automatisch, wenn es KI-Merkmale im Bild erkennt.

Welches Social-Media-Planungstool ist kostenlos und auf Deutsch?

Metricool hat einen dauerhaft kostenlosen Plan für eine Marke und eine deutsche Website. Buffer ist für bis zu drei Kanäle kostenlos, die Web-App gibt es laut Buffer aber nur auf Englisch, Deutsch nur in der Android-App. Later hat keinen Gratis-Plan, nur einen 14-tägigen Test.