KI-Reifegrad-Test für Unternehmen
Zehn Fragen zu sieben Bereichen. Am Ende siehst du deine Stufe, einen Balken pro Bereich und die Ratgeber, mit denen du als Nächstes weiterkommst.
Kurz gesagt
Der KI-Reifegrad zeigt, wie fest KI in deinem Unternehmen verankert ist: ob nur Einzelne damit experimentieren oder ob Regeln, Schulung und feste Abläufe dahinterstehen. Unser Test vergibt für zehn Antworten 0 bis 30 Punkte und ordnet dich einer von vier Stufen zu, von „Erste Schritte“ bis „Skalieren“. Ein Balken pro Bereich zeigt, wo du stehst, und der schwächste Bereich wird dein nächster Hebel.
Dein Ergebnis
Stufe 1 von 4
0 / 30 Punkte
- 1 Erste Schritte
- 2 Ausprobieren
- 3 Im Alltag verankert
- 4 Skalieren
Bei euch probieren höchstens Einzelne KI aus, oft mit privaten Konten. Das lässt sich schnell ändern. Wir würden mit einem freigegebenen Assistenten im Business-Tarif anfangen, dazu eine klare Regel, welche Daten hinein dürfen, und zwei Aufgaben mit viel Text und wenig Risiko.
KI ist im Team angekommen, aber jeder nutzt sie auf seine Weise. Jetzt lohnt es sich, die Regeln aufzuschreiben, gute Prompts zu teilen und die Zeitersparnis für ein, zwei Aufgaben einmal zu messen. Aus Einzelerfolgen wird so ein Standard, den neue Kolleginnen und Kollegen übernehmen können.
Ihr habt freigegebene Tools, Regeln und erste feste Abläufe. Den größten Hebel seht ihr jetzt beim Firmenwissen und bei wiederkehrenden Handgriffen, die eigene Assistenten oder Automatisierungen übernehmen können.
KI steckt bei euch in Abläufen, Schulung und Messung. Jetzt geht es um Agenten mit klarer Freigabe, saubere Rechte beim Firmenwissen und darum, funktionierende Abläufe in weitere Teams zu tragen. Prüft regelmäßig, ob eure Kennzahlen halten.
Deine Bereiche
- Strategie0 %
- Daten und Wissen0 %
- Tools0 %
- Richtlinie0 %
- Kompetenz0 %
- Prozesse0 %
- Messung0 %
Größter Hebel: Strategie. Schreibt für zwei Bereiche auf, was KI dort leisten soll, wer verantwortlich ist und bis wann. Leitfaden: KI im Unternehmen einführen
Größter Hebel: Daten und Wissen. Bringt das wichtigste Wissen an einen Ort und klärt, welche Daten in KI-Tools dürfen. Company Brain: Firmenwissen für KI nutzbar machen
Größter Hebel: Tools. Gebt ein Werkzeug offiziell frei, statt private Konten zu dulden. KI-Assistenten für Unternehmen im Vergleich
Größter Hebel: Richtlinie. Haltet die Regeln auf wenigen Seiten fest, bevor das Team breiter loslegt. Was rechtlich hineingehört, steht in unserem FAQ. KI-Recht 2026: die wichtigsten Fragen
Größter Hebel: Kompetenz. Plant eine kurze Einweisung je Rolle und eine gemeinsame Prompt-Sammlung. Art. 4 AI Act verlangt ohnehin Maßnahmen zur KI-Kompetenz. 30 KI-Quick-Wins zum Üben
Größter Hebel: Prozesse. Macht aus einer Aufgabe, die gut klappt, einen festen Ablauf und automatisiert erst danach. Make, Zapier und n8n im Vergleich
Größter Hebel: Messung. Messt eine Woche lang die Zeit vorher und nachher und rechnet die Lizenzkosten dagegen. KI-ROI-Rechner
Deine nächsten Schritte
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11 Tools verglichen · Okt. 2026Die vier Stufen des KI-Reifegrads
Jede Antwort bringt 0 bis 3 Punkte, die Summe entscheidet über die Stufe. Die Balken zeigen pro Bereich, wie viel vom möglichen Wert du erreichst. Den schwächsten Bereich nennen wir dir als nächsten Hebel, weil dort schon ein kleiner Schritt das Gesamtbild verändert.
| Punkte | Stufe | Typisches Bild |
|---|---|---|
| 0 bis 7 | Erste Schritte | Einzelne testen mit privaten Konten, es gibt weder Regeln noch ein freigegebenes Tool. |
| 8 bis 15 | Ausprobieren | KI wird regelmäßig genutzt, aber jeder auf seine Weise und ohne gemeinsame Vorlagen. |
| 16 bis 23 | Im Alltag verankert | Freigegebene Tools, eine Richtlinie und erste feste Arbeitsschritte mit KI. |
| 24 bis 30 | Skalieren | Automatisierte Abläufe mit Freigabe, gepflegtes Firmenwissen und Kennzahlen je Anwendungsfall. |
Die sieben Bereiche hängen zusammen. Ein angebundenes Firmenwissen hilft wenig, solange niemand weiß, welche Daten hinein dürfen, und Automatisierung lohnt sich erst, wenn ein Ablauf von Hand zuverlässig klappt. Wie die Einführung Schritt für Schritt aussieht, zeigt unser Leitfaden für KI im Unternehmen. Ob sich die Lizenzen rechnen, prüfst du mit dem KI-ROI-Rechner, und welche Pflichten der AI Act für deinen Einsatz vorsieht, mit dem AI-Act-Risikocheck.
Häufige Fragen zum KI-Reifegrad
Was ist ein KI-Reifegradmodell?
Ein KI-Reifegradmodell beschreibt in Stufen, wie weit ein Unternehmen KI über Einzelversuche hinaus verankert hat. Unser Test nutzt vier Stufen und sieben Bereiche, von Strategie bis Messung. Die Einteilung ist eine Orientierung unserer Redaktion und kein genormter Standard.
Was ist der Unterschied zwischen KI-Readiness und KI-Reifegrad?
KI-Readiness fragt, ob die Voraussetzungen für den Start stimmen, also Daten, Regeln und Kompetenz. Der Reifegrad beschreibt, wie weit die Nutzung schon fortgeschritten ist. Der Test deckt beides ab: Die Fragen zu Daten, Richtlinie und Schulung zeigen die Readiness, die zu Abläufen und Messung den Fortschritt.
Wie messe ich den KI-Reifegrad meines Unternehmens?
Beantworte die zehn Fragen für das ganze Unternehmen, nicht für dein eigenes Team. Aussagekräftiger wird es, wenn mehrere Personen aus verschiedenen Bereichen den Test machen und ihr die Ergebnisse vergleicht. Wiederhole ihn nach einigen Monaten, dann siehst du, welcher Bereich sich bewegt hat.
Wie lange dauert der KI-Reifegrad-Check?
Etwa zwei bis drei Minuten. Die Auswertung läuft komplett in deinem Browser, wir speichern keine Antworten. Wenn du das Ergebnis teilst, stehen deine Antworten als Kürzel im Link.
Braucht ein Unternehmen eine KI-Strategie?
Ein dickes Strategiepapier braucht es im Mittelstand selten. Wir würden für zwei oder drei Bereiche aufschreiben, was KI dort leisten soll, wer verantwortlich ist und woran ihr den Erfolg messt. Das reicht, damit aus Einzelversuchen eine Richtung wird.
Wie führe ich KI im Unternehmen ein?
Starte mit einem freigegebenen Werkzeug, einer Datenregel und zwei oder drei Aufgaben, die oft vorkommen und bei denen ein Fehler intern bleibt. Miss die Zeit vorher und nachher. Was funktioniert, wird zur gemeinsamen Vorlage, dann zum festen Ablauf und erst danach zur Automatisierung.
Ist eine KI-Schulung im Unternehmen Pflicht?
Art. 4 AI Act verlangt seit 2. Februar 2025, dass Unternehmen sich um die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten kümmern. Seit dem Digital-Omnibus (in Kraft seit 27. Juli 2026) heißt das: Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz zu fördern. Ein Zertifikat ist nicht vorgeschrieben, eine dokumentierte Einweisung ist sinnvoll.
