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Make vs. Zapier vs. n8n 2026: Automatisierungs-Tools im Vergleich

Kurz gesagt

Für die meisten Teams ist Make.com 2026 der beste Einstieg: günstig pro Schritt, visuell und mit wählbarem EU-Rechenzentrum. Wer viele lange Workflows oder KI-Agenten betreibt und die Daten selbst kontrollieren will, fährt mit n8n am günstigsten, als Cloud in Frankfurt oder selbst gehostet. Zapier lohnt sich, wenn du die größte Auswahl an Integrationen brauchst und dafür mehr zahlst.

Automatisierungs-Tools verbinden deine Software: Ein Formular geht ein, das Tool legt einen Kontakt im CRM an, schickt eine Nachricht in den Teamchat und schreibt eine Zeile in eine Tabelle. 2026 kommen KI-Agenten dazu, die selbst entscheiden, welcher Schritt als Nächstes sinnvoll ist. Die Tools unterscheiden sich vor allem darin, wie sie abrechnen und wo deine Daten liegen.

Wir haben Make.com, Zapier, n8n, Microsoft Power Automate und Activepieces verglichen. Die Preise haben wir am 2. Oktober 2026 auf den Herstellerseiten geprüft. Preise in US-Dollar rechnen wir nicht in Euro um, weil die Anbieter in Dollar abrechnen können.

Welches Automatisierungs-Tool passt zu welchem Bedarf?

Kurzempfehlung nach Einsatzzweck
Du brauchst …Unsere WahlWarum
Günstig starten, visuell arbeitenMake.com10.000 Credits schon im kleinsten Plan für 9 $ im Monat
Lange Workflows mit vielen Schrittenn8nEin Lauf kostet gleich viel, egal ob 5 oder 50 Schritte
Daten auf eigenem Servern8nCommunity Edition kostenlos selbst hostbar, Cloud in Frankfurt
Möglichst viele Apps ohne Technik-KenntnisseZapierÜber 9.000 Integrationen, sehr einsteigerfreundlich
Firma arbeitet mit Microsoft 365Power AutomateFree-Lizenz im Tenant, deutsche Oberfläche, EU Data Boundary
Alte Desktop-Software ohne SchnittstellePower AutomateDesktop-RPA klickt sich durch Anwendungen
Open Source mit einfacher OberflächeActivepiecesMIT-Lizenz, Pauschalpreis, EU-Cloud in Frankfurt

Tasks, Credits, Executions: So rechnen die Tools ab

Der Listenpreis sagt wenig. Entscheidend ist, was das Tool pro Lauf zählt:

Tasks (Zapier): Jede erfolgreich ausgeführte Aktion ist ein Task. Der Trigger zählt nicht, ebenso wenig Filter, Formatter, Paths und Verzögerungen. Ein Zap mit einem Trigger und vier Aktionen verbraucht also vier Tasks pro Lauf.

Credits (Make.com): Jedes Modul, das in einem Szenario läuft, kostet einen Credit, auch der Trigger. Router und Fehler-Handler sind kostenlos. Funktionen über den KI-Anbieter von Make können mehr Credits verbrauchen.

Executions (n8n): Eine Execution ist ein kompletter Lauf des Workflows, unabhängig von der Zahl der Schritte und der Datenmenge.

Credits pro Lauf (Activepieces): Ein Lauf kostet einen Credit, egal wie viele Schritte er hat. Nur KI-Schritte kosten je nach Modell 2 bis 20 Credits.

Lizenzen (Power Automate): Microsoft rechnet pro Nutzer oder pro Bot ab. Dazu kommen Tageslimits für Aktionen, beim Premium-Plan 40.000 pro Nutzer und Tag.

Was kostet ein Workflow wirklich?

Unsere Beispielrechnung: ein Workflow mit einem Trigger und vier Aktionen, etwa Formular-Eingang, Kontakt im CRM anlegen, Nachricht in Slack, Zeile in Google Sheets, E-Mail. Er läuft 2.000-mal im Monat, ohne KI-Schritte. Preise bei jährlicher Zahlung, Stand 2. Oktober 2026.

Ein Workflow mit einem Trigger und vier Aktionen, 2.000 Läufe im Monat, jährliche Zahlung.
Tool Verbrauch im Monat Passender Plan Kosten im Monat
Zapier 4 Tasks × 2.000 = 8.000 Tasks Professional mit 10.000 Tasks 129 $ (Team: 169 $)
Make.com 5 Credits × 2.000 = 10.000 Credits Core mit 10.000 Credits 9 $ (Teams: 29 $)
n8n Cloud 2.000 Executions Starter mit 2.500 Executions 20 €
n8n Self-Hosted unbegrenzt Community Edition 0 € Lizenz, plus Server und Betrieb
Power Automate rund 10.000 Aktionen, weit unter dem Tageslimit Free-Lizenz oder Premium 0 € mit Standard-Connectoren, sonst 13 € pro Nutzer
Activepieces 2.000 Credits Plus mit 10.000 Credits 20 $

Zapier kostet in diesem Beispiel rund das 14-Fache von Make.com, weil jede Aktion einzeln zählt und 8.000 Tasks schon die Stufe mit 10.000 Tasks erfordern. Make liegt mit genau 10.000 Credits auf der Kante: Schon ein paar Wiederholungen nach Fehlern können in die nächste Stufe drücken.

Hätte derselbe Workflow 15 statt 5 Schritte, blieben die Kosten bei n8n und Activepieces gleich. Bei Zapier wären es 28.000 Tasks, bei Make 30.000 Credits. Power Automate wird teurer, sobald Premium-Connectoren wie HubSpot oder Salesforce dazukommen, denn dann braucht jeder, der Flows erstellt, eine Premium-Lizenz.

Kostenrechner: Was kostet dein Workflow?

Stelle ein, wie oft dein Workflow läuft und wie viele Aktionen er hat. Preise bei jährlicher Zahlung, Stand Oktober 2026, ohne KI-Schritte.

    Zapier zählt jede Aktion, Make.com jedes Modul inklusive Trigger, n8n und Activepieces jeden Lauf. Power Automate rechnet pro Nutzer: 0 € mit der Free-Lizenz und Standard-Connectoren, 13 € pro Nutzer und Monat mit Premium. Balkenlängen vergleichen Beträge, die Währungen sind unterschiedlich.

    Alle 5 Tools im Überblick

    Automatisierungs-Tools 2026: Einstiegspreis, Gratis-Plan und Deutsch
    ToolIdeal fürPreis abGratisDeutschLink
    Make.comTeams mit komplexeren Abläufen, die günstig skalieren wollen9 $/Monat 10.000 Credits, jährlich; monatlich laut Drittquellen ca. 10,59 $Janicht belegt
    n8nTeams mit etwas Technik-Know-how, viele mehrstufige Workflows und KI-Agenten20 €/Monat 2.500 Executions, jährlichTestNein
    ZapierTeams ohne Entwickler, die viele SaaS-Apps schnell verbinden wollen19,99 $/Monat 750 Tasks, jährlich; monatlich 29,99 $JaNein
    Power AutomateUnternehmen, die auf Microsoft 365 setzen13,00 €/Nutzer/Monat jährlichJaJa
    ActivepiecesKMU, die eine einfache Bedienung mit Self-Hosting oder Pauschalpreis wollen20 $/Monat 10.000 Credits, bis 5 NutzerJanicht belegt
    Eigene Auswahl nebeneinander vergleichen →

    Die drei Großen: Make.com, n8n und Zapier

    1. Make.com

    Visueller Szenario-Builder (früher Integromat) für verzweigte Abläufe und KI-Agenten, abgerechnet pro Modul-Operation.

    Gratis testen

    Unser Urteil: Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Teams ohne Entwickler. Wähle beim Anlegen der Organisation gleich die EU-Zone, später geht das nicht mehr.

    Preise

    • Core9 $/Monat10.000 Credits, jährlich; monatlich laut Drittquellen ca. 10,59 $
    • Pro16 $/Monat10.000 Credits, jährlich
    • Teams29 $/Monat10.000 Credits, jährlich; monatlich laut Drittquellen ca. 34,12 $
    • Enterpriseauf Anfrage

    Deutsch-Unterstützung nicht belegt EU-Rechenzentrum bei Anlage der Organisation wählbar (nicht änderbar), SOC 2 Type II, ISO 27001

    Stärken

    • Sehr günstiger Preis pro Operation, 10.000 Credits schon im kleinsten Plan
    • Starke visuelle Logik mit Routern, Iteratoren und Aggregatoren

    Schwächen

    • Jeder Schritt inklusive Trigger kostet Credits
    • Steilere Lernkurve als Zapier, kein Self-Hosting
    Was ist Make? · offizieller Kanal von Make.com. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Preise geprüft im Oktober 2026.

    2. n8n

    Workflow-Automatisierung aus Berlin mit starken KI-Agenten, als EU-Cloud oder selbst gehostet, abgerechnet pro Workflow-Lauf.

    Zu n8n

    Unser Urteil: Die günstigste Wahl für lange Workflows und KI-Agenten, mit Cloud in Frankfurt oder auf eigenem Server. Dafür brauchst du etwas Technik-Verständnis und Englisch.

    Preise

    • Starter20 €/Monat2.500 Executions, jährlich
    • Pro50 €/Monat10.000 Executions, jährlich
    • Business667 €/Monat40.000 Executions, nur Self-Hosted, jährlich
    • Community Edition0 €Self-Hosted, Sustainable Use License

    nur Englisch Cloud-Daten in Frankfurt (Microsoft Azure, EU), Self-Hosting möglich, SOC-3-Report öffentlich

    Stärken

    • Abrechnung pro Lauf, egal wie viele Schritte
    • EU-Cloud in Frankfurt oder Self-Hosting ohne Lizenzgebühr

    Schwächen

    • Technischer als Zapier und Make, nur englische Oberfläche
    • Sustainable Use License ist keine Open-Source-Lizenz im Sinne der OSI
    Agents oder Workflow mit KI? · offizieller Kanal von n8n. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Preise geprüft im Oktober 2026.

    3. Zapier

    Der bekannteste No-Code-Automatisierer mit den meisten App-Integrationen, dazu eigene KI-Agenten und Copilot.

    Gratis testen

    Unser Urteil: Am einfachsten und mit den meisten Integrationen. Bei steigendem Volumen wird es schnell teuer, und die Daten liegen in den USA.

    Preise

    • Professional19,99 $/Monat750 Tasks, jährlich; monatlich 29,99 $
    • Team69 $/Monat2.000 Tasks, bis 25 Nutzer, jährlich; monatlich 103,50 $
    • Enterpriseauf Anfrage

    nur Englisch Hosting bei AWS in den USA (US-East-1), DPA und EU-US Data Privacy Framework, SOC 2 Type II

    Stärken

    • Über 9.000 Integrationen, auch Nischen-Software
    • Sehr einsteigerfreundlich, Filter, Formatter und Paths kosten keine Tasks

    Schwächen

    • Bei Volumen am teuersten, weil jede Aktion einzeln zählt
    • Kein EU-Hosting und keine deutsche Oberfläche
    Zapier Agents im Überblick · offizieller Kanal von Zapier. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Preise geprüft im Oktober 2026.

    Alternativen: Power Automate und Activepieces

    4. Power Automate

    Microsofts Plattform für Cloud-Flows und Desktop-RPA, eng verzahnt mit Microsoft 365 und Copilot Studio.

    Gratis testen

    Unser Urteil: Die naheliegende Wahl, wenn deine Firma ohnehin mit Microsoft 365 arbeitet. Prüfe vorab, welche Connectoren Premium sind.

    Preise

    • Premium13,00 €/Nutzer/Monatjährlich
    • Process130,00 €/Bot/Monatjährlich
    • Hosted Process186,30 €/Bot/Monatjährlich

    Deutsch voll unterstützt EU Data Boundary, wenn Tenant und Umgebungen in einer EU-Geo liegen

    Stärken

    • Free-Lizenz in Microsoft-365-Tenants, deutsche Oberfläche
    • Desktop-RPA für Altanwendungen ohne Schnittstelle

    Schwächen

    • Undurchsichtiges Lizenzmodell mit Standard- und Premium-Connectoren
    • Außerhalb von Microsoft umständlicher als Zapier oder Make
    Power Automate im Überblick · offizieller Kanal von Power Automate. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Preise geprüft im Oktober 2026.

    5. Activepieces

    Open-Source-Alternative zu Zapier (MIT-Lizenz) mit einfacher Oberfläche und vielen MCP-Tools für KI-Agenten.

    Gratis testen

    Unser Urteil: Die einfachste Open-Source-Option mit fairen Pauschalpreisen. Vorher prüfen, ob deine wichtigsten Apps als Integration vorhanden sind.

    Preise

    • Plus20 $/Monat10.000 Credits, bis 5 Nutzer
    • Team200 $/Monat50.000 Credits, 25 Nutzer, SSO
    • Ultimateauf Anfrage

    Deutsch-Unterstützung nicht belegt EU-Cloud in Frankfurt oder Self-Hosting

    Stärken

    • Community Edition unter MIT-Lizenz, auch kommerziell selbst hostbar
    • Abrechnung pro Lauf, KI-Schritte kosten 2 bis 20 Credits

    Schwächen

    • Deutlich weniger Integrationen als Zapier und Make
    • Jüngerer Anbieter, Zertifikate nicht öffentlich belegt
    Activepieces in fünf Minuten · offizieller Kanal von Activepieces. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Preise geprüft im Oktober 2026.

    KI-Agenten in Zapier, Make.com und n8n

    Alle großen Anbieter haben 2026 KI-Agenten eingebaut. Ein Agent bekommt ein Ziel und Werkzeuge und entscheidet selbst, welche Schritte er ausführt. Die Abrechnung unterscheidet sich stark:

    Zapier Agents laufen über eigene „Activities“, getrennt von den Tasks. Jede Agenten-Aktion zählt, also Trigger, Antworten aus einer Wissensquelle, Websuche oder Browsing. Kostenlos gibt es 400 Activities im Monat, im Pro-Plan 1.500. Der Copilot, der beim Bauen von Zaps hilft, ist in allen Plänen enthalten.

    Make AI Agents sind laut Preisseite in allen Plänen enthalten, noch als Beta. Sie verbrauchen Credits, auch der Chat mit dem Agenten. Wie viele Credits ein Agenten-Lauf kostet, weist Make nicht aus. Nutzt du eine eigene Verbindung zu einem KI-Anbieter, zahlst du die Tokens zusätzlich dort.

    n8n hat KI-Agenten als Kernfunktion. Die Agenten-Nodes laufen im normalen Workflow und kosten keine eigene Einheit, ein Lauf bleibt eine Execution. Die Assistant-Credits in den Cloud-Plänen sind für den eingebauten Bau-Assistenten gedacht.

    Power Automate nutzt AI-Builder-Credits und Copilot Studio, Activepieces rechnet KI-Schritte mit 2 bis 20 Credits ab und stellt seine Integrationen auch als MCP-Server für KI-Assistenten bereit.

    Datenschutz und Hosting: Wo liegen deine Daten?

    Tool Hosting Self-Hosting Nachweise
    Zapier AWS in den USA (US-East-1), EU-Datenhaltung nur nach Vereinbarung nein DPA, EU-US Data Privacy Framework, SOC 2 Type II
    Make.com EU- oder US-Zone, Wahl beim Anlegen der Organisation, später nicht änderbar nein SOC 2 Type II, ISO 27001
    n8n Cloud in Frankfurt (Microsoft Azure, EU), Anbieter sitzt in Berlin ja, Sustainable Use License SOC-3-Report öffentlich
    Power Automate EU Data Boundary, wenn Tenant und Umgebungen in der EU liegen nein, Desktop-RPA läuft lokal Microsoft-Compliance-Programm
    Activepieces EU-Cloud in Frankfurt ja, MIT-Lizenz nicht öffentlich belegt

    Bei Make.com ist die Wahl der Zone der wichtigste Klick beim Start. Wer die Organisation in der US-Zone anlegt, muss für einen Wechsel neu anfangen. Bei Power Automate gibt es für Flows, die vor November 2024 erstellt wurden, ein Migrationstool, damit keine Daten mehr außerhalb der EU verarbeitet werden.

    So findest du das richtige Tool

    1. Wie viele Schritte haben deine Workflows? Bei kurzen Workflows mit zwei oder drei Schritten reicht Zapier oder Make.com. Je länger sie werden, desto mehr sprechen n8n und Activepieces mit ihrer Abrechnung pro Lauf.
    2. Wie oft laufen sie im Monat? Rechne Läufe mal Schritte und vergleiche das mit den Stufen der Anbieter. Plane Luft für Fehler und Wiederholungen ein.
    3. Wo dürfen die Daten liegen? Für personenbezogene Daten sind die EU-Zone von Make.com, die Frankfurter Cloud von n8n oder Self-Hosting die einfachsten Wege.
    4. Wer baut und pflegt die Automatisierungen? Ohne technisches Wissen im Team sind Zapier und Make.com einfacher. Mit Entwicklern im Haus spielt n8n seine Stärken aus.
    5. Welche Software nutzt ihr schon? Wer auf Microsoft 365 setzt, sollte Power Automate zuerst prüfen. Prüfe bei jedem Tool, ob deine wichtigsten Apps als fertige Integration vorhanden sind.

    Häufige Fragen

    Was ist besser: Make oder Zapier?

    Zapier ist einfacher und hat mit über 9.000 Apps die meisten Integrationen. Make.com ist pro Schritt deutlich günstiger und kann verzweigte Abläufe besser abbilden. In unserer Beispielrechnung mit 2.000 Läufen im Monat kostet derselbe Workflow bei Zapier 129 US-Dollar, bei Make 9 US-Dollar (jeweils bei jährlicher Zahlung).

    n8n oder Make: Welches Tool passt zu meinem Team?

    Make.com passt zu Teams ohne Entwickler, die visuell arbeiten wollen. n8n ist technischer und nur auf Englisch, rechnet aber pro Workflow-Lauf ab und lässt sich selbst hosten. Je mehr Schritte deine Workflows haben, desto eher lohnt sich n8n.

    Welche Zapier-Alternative ist DSGVO-konform?

    n8n speichert Cloud-Daten in Frankfurt und lässt sich auf eigenen Servern betreiben. Bei Make.com kannst du beim Anlegen der Organisation ein EU-Rechenzentrum wählen. Activepieces bietet eine EU-Cloud in Frankfurt und Self-Hosting. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag brauchst du in jedem Fall.

    Ist n8n DSGVO-konform?

    n8n hat seinen Sitz in Berlin. Die Cloud-Daten liegen laut Anbieter auf Servern in Frankfurt (Microsoft Azure in der EU). Wer gar keine Daten an einen Dienstleister geben will, kann n8n selbst hosten und ist dann für Sicherheit und Updates selbst verantwortlich.

    Ist Make.com DSGVO-konform?

    Make.com bietet ein EU-Rechenzentrum, das du beim Anlegen der Organisation auswählst. Später lässt sich das nicht mehr ändern. Make nennt SOC 2 Type II, ISO 27001 und DSGVO-Konformität. Make gehört zu Celonis.

    Ist Zapier DSGVO-konform?

    Zapier verarbeitet Daten bei AWS in den USA. Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und Zapier ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Regionale Datenhaltung gibt es nur nach gesonderter Vereinbarung. Für personenbezogene Daten solltest du das mit deinem Datenschutzbeauftragten klären.

    Was kostet n8n pro Monat, und kann man es kostenlos nutzen?

    n8n Cloud kostet ab 20 Euro im Monat (Starter, 2.500 Executions, jährliche Zahlung), der Pro-Plan 50 Euro für 10.000 Executions. Die selbst gehostete Community Edition ist kostenlos, du zahlst nur Server und Betrieb. Für die Cloud gibt es eine Testphase ohne Kreditkarte. Stand: Oktober 2026.

    Was erlaubt die n8n-Lizenz beim Self-Hosting?

    n8n steht unter der Sustainable Use License. Sie erlaubt die Nutzung für interne Geschäftszwecke sowie für private und nicht kommerzielle Zwecke. n8n als bezahlten Dienst für Dritte anzubieten, ist ohne Zusatzvereinbarung nicht erlaubt. Eine Open-Source-Lizenz im Sinne der OSI ist es nicht.

    Ist Power Automate in Microsoft 365 kostenlos enthalten?

    Für Geschäftskonten gibt es eine kostenlose Power-Automate-Lizenz. Sie erlaubt Cloud-Flows mit Standard-Connectoren, die du nicht teilen kannst, und lokale Desktop-Flows. Für Premium-Connectoren wie HubSpot oder Salesforce brauchst du Premium für 13 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.

    Welche Open-Source-Alternative zu Zapier gibt es?

    Activepieces steht unter der MIT-Lizenz und lässt sich auch kommerziell selbst hosten. n8n ist ebenfalls selbst hostbar, die Sustainable Use License schränkt aber die Weitergabe an Dritte ein. Beide rechnen in der Cloud pro Lauf ab statt pro Schritt.