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Kurz gesagt

Make.com ist die bessere Wahl für Teams ohne Entwickler und für kurze bis mittlere Workflows: Fünf Schritte bei 2.000 Läufen kosten dort 9 $ im Monat, bei n8n 20 €. n8n gewinnt bei langen Workflows und KI-Agenten, weil es pro Lauf abrechnet, und wenn deine Daten in Frankfurt oder auf dem eigenen Server bleiben sollen.

Unser Urteil

Nimm Make.com, wenn …

… dein Team visuell und ohne Code arbeiten will und deine Workflows eher kurz sind. Dann bist du mit 9 $ im Monat für 10.000 Credits dabei.

Make.com gratis testen

Nimm n8n, wenn …

… deine Workflows viele Schritte oder KI-Agenten haben, jemand im Team JSON und APIs versteht oder die Daten auf eigenen Servern liegen müssen.

Zu n8n

Schnell-Check: Welches Tool passt zu dir?

4 Fragen, die Empfehlung erscheint sofort. Nichts wird gespeichert oder gesendet.

1 Wer baut und pflegt die Automatisierungen?
2 Wie lang sind deine Workflows?
3 Sollen KI-Agenten Teil der Abläufe sein?
4 Wo sollen die Daten liegen?

Beantworte die Fragen oben, dann siehst du hier, welches der beiden Tools besser zu dir passt.

Make.com und n8n im direkten Vergleich

Make.com vs. n8n: Preise, Gratis-Plan, Deutsch, Datenschutz, Stärken und Schwächen
Make.comn8n
AnbieterMake (Celonis)n8n GmbH, Berlin
Ideal fürTeams mit komplexeren Abläufen, die günstig skalieren wollenTeams mit etwas Technik-Know-how, viele mehrstufige Workflows und KI-Agenten
Preis ab9 $/Monat 10.000 Credits, jährlich; monatlich laut Drittquellen ca. 10,59 $20 €/Monat 2.500 Executions, jährlich, monatlich 24 €
Alle Pläne
  • Core 9 $/Monat
  • Pro 16 $/Monat
  • Teams 29 $/Monat
  • Enterprise auf Anfrage
  • Starter 20 €/Monat
  • Pro 50 €/Monat
  • Business 667 €/Monat
  • Community Edition 0 €
Gratis-Plan Ja, dauerhaft Nein, nur Testphase
Deutsch nicht belegt Nein, nur Englisch
DatenschutzEU-Rechenzentrum bei Anlage der Organisation wählbar (nicht änderbar), SOC 2 Type II, ISO 27001Cloud-Daten in Frankfurt (Microsoft Azure, EU), Self-Hosting möglich, SOC-3-Report öffentlich
Stärken
  • Günstig pro Operation, 10.000 Credits schon im kleinsten Plan
  • Verzweigte Logik mit Routern, Iteratoren und Aggregatoren, alles visuell
  • Abrechnung pro Lauf, egal wie viele Schritte
  • EU-Cloud in Frankfurt oder Self-Hosting ohne Lizenzgebühr
Schwächen
  • Jeder Schritt inklusive Trigger kostet Credits
  • Steilere Lernkurve als Zapier, kein Self-Hosting
  • Technischer als Zapier und Make, nur englische Oberfläche
  • Sustainable Use License ist keine Open-Source-Lizenz im Sinne der OSI
Preise geprüft2. Oktober 20262. Oktober 2026
Mit einem dritten Tool nebeneinander vergleichen

Preise laut Anbieter, zzgl. MwSt. Beträge in US-Dollar rechnen wir nicht um, weil die Anbieter in Dollar abrechnen können.

Die ausführliche Einordnung

Ein Workflow mit fünf Schritten, der 2.000-mal im Monat läuft, kostet dich bei Make.com 9 $ und bei n8n 20 €. Hat derselbe Ablauf fünfzehn Schritte, dreht sich das Bild, denn bei n8n bleibt es bei 20 €, während Make dreimal so viele Credits zählt. Zwischen diesen beiden Tools entscheidet also vor allem die Länge deiner Workflows, und dazu die Frage, wer sie baut.

Grundlage ist unser Vergleich der Automatisierungs-Tools und das n8n-Porträt, Preise geprüft am 2. Oktober 2026. Ab wie vielen Schritten n8n günstiger wird, rechnest du im Rechner im ersten Abschnitt selbst nach.

Credits gegen Executions: Wo die Rechnung kippt

Make zählt jedes Modul, das in einem Szenario läuft, den Trigger eingeschlossen. Ein Workflow mit Trigger und vier Aktionen kostet also 5 Credits pro Lauf. n8n zählt eine Execution pro kompletten Lauf, unabhängig von der Zahl der Schritte und der Datenmenge.

2.000 Läufe im Monat Make.com n8n Cloud
5 Schritte 10.000 Credits, Core für 9 $ 2.000 Executions, Starter für 20 €
15 Schritte 30.000 Credits, größere Stufe 2.000 Executions, weiter 20 €
Self-Hosting nicht möglich Community Edition, 0 € Lizenz

Kostenrechner: Was kostet dein Workflow?

Stelle ein, wie oft dein Workflow läuft und wie viele Aktionen er hat. Preise bei jährlicher Zahlung, Stand Oktober 2026, ohne KI-Schritte.

    Zapier zählt jede Aktion, Make.com jedes Modul inklusive Trigger, n8n und Activepieces jeden Lauf. Power Automate rechnet pro Nutzer: 0 € mit der Free-Lizenz und Standard-Connectoren, 13 € pro Nutzer und Monat mit Premium. Balkenlängen vergleichen Beträge, die Währungen sind unterschiedlich.

    Wer im Team baut: der eigentliche Unterschied

    Make ist für Menschen gebaut, die nicht programmieren. Router teilen Abläufe in Pfade, Iteratoren zerlegen Listen, Aggregatoren fassen sie wieder zusammen, alles per Drag-and-drop. Eigene Funktionen sind möglich, nötig sind sie selten.

    n8n ist ebenfalls visuell, setzt aber mehr voraus. Nach jedem Testlauf siehst du die Ein- und Ausgabedaten jedes Schritts als JSON, was bei der Fehlersuche hilft, wenn du Datenstrukturen lesen kannst. Passt kein fertiger Baustein, schreibst du im Code-Node JavaScript oder Python, und der HTTP-Request-Node spricht jede REST-Schnittstelle an. Laut n8n gibt es rund 2.285 fertige Integrationen, bei Make über 3.000. Die Oberfläche von n8n gibt es nur auf Englisch.

    Für die Praxis heißt das: Baut die Marketing- oder Vertriebsabteilung selbst, starte mit Make. Gibt es jemanden, der eine API-Dokumentation versteht, bekommst du mit n8n mehr Spielraum.

    KI-Agenten: eingebaut gegen Beta

    Bei n8n sind KI-Agenten eine Kernfunktion. Agent-Nodes, Verbindungen zu Sprachmodellen und MCP laufen im normalen Workflow und kosten keine eigene Einheit. Die Modellkosten zahlst du über den API-Schlüssel beim jeweiligen KI-Anbieter.

    Make AI Agents sind laut Preisseite in allen Plänen enthalten, noch als Beta. Sie verbrauchen Credits, auch beim Chat mit dem Agenten, und wie viele pro Lauf anfallen, nennt Make nicht. Planst du Agenten als festen Teil deiner Abläufe, ist die Kalkulation bei n8n einfacher.

    Datenschutz: EU-Zone, Frankfurt oder eigener Server

    Beide Anbieter halten Daten in der EU, wenn du es richtig einstellst. Bei Make wählst du die EU-Zone beim Anlegen der Organisation, später lässt sie sich nicht ändern. Make nennt SOC 2 Type II und ISO 27001 und gehört zum Münchner Konzern Celonis. n8n sitzt in Berlin, die Cloud läuft bei Microsoft Azure in Frankfurt, der SOC-3-Report ist öffentlich.

    Den Unterschied macht Self-Hosting. Die Community Edition von n8n läuft auf deinem Server, Daten verlassen deine Infrastruktur nur, wenn ein Workflow sie an eine externe App schickt.

    Unsere Empfehlung für den Start

    Zähl die Schritte deiner drei wichtigsten Workflows. Liegen sie bei fünf oder weniger und baut die Fachabteilung selbst, nimm Make und leg die EU-Zone gleich beim Anlegen fest. Haben sie zehn Schritte oder mehr, sollen Agenten mitlaufen oder muss alles auf euren Servern bleiben, teste n8n in der Cloud-Testphase, die laut Anbieter ohne Kreditkarte startet.

    So weißt du, ob dein Workflow mit fünf oder fünfzehn Schritten bei 9 $ oder bei 20 € besser aufgehoben ist.

    Zum Mitnehmen

    • Bei fünf Schritten und 2.000 Läufen kostet Make 9 $, n8n 20 € im Monat.
    • n8n zählt jeden Lauf einmal, egal ob er 5 oder 50 Schritte hat.
    • Selbst hosten lässt sich nur n8n, die Community Edition kostet keine Lizenzgebühr.

    So sehen die Tools aus

    Offizielle Videos der Hersteller. Sie laden erst nach deinem Klick.

    Was ist Make? · offizieller Kanal von Make.com. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.
    Agents oder Workflow mit KI? · offizieller Kanal von n8n. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Mehr zu Make.com und n8n

    Häufige Fragen zu Make.com vs. n8n

    Was ist besser: Make oder n8n?

    Make.com passt besser zu Teams ohne Entwickler und zu kurzen Workflows, weil es visueller ist und dort günstiger. n8n passt besser zu langen Workflows, KI-Agenten und Teams mit etwas Technik-Wissen. Wer Daten selbst kontrollieren will, kommt um n8n kaum herum, denn nur n8n lässt sich selbst hosten.

    Was ist einfacher: Make oder n8n?

    Make ist für Einsteiger einfacher. Es zeigt Szenarien als Diagramm und kommt ohne Code aus. n8n arbeitet ebenfalls visuell, setzt aber voraus, dass du mit Datenstrukturen umgehen kannst, und die Oberfläche gibt es nur auf Englisch.

    Was kostet n8n im Vergleich zu Make?

    n8n Cloud startet bei 20 Euro im Monat für 2.500 Executions, Pro kostet 50 Euro für 10.000 Executions, jeweils bei jährlicher Zahlung. Make startet bei 9 US-Dollar für 10.000 Credits. Weil Make jedes Modul zählt und n8n nur den Lauf, hängt der günstigere Anbieter von der Zahl der Schritte ab. Stand: Oktober 2026.

    Kann man Make oder n8n selbst hosten?

    Nur n8n. Die Community Edition ist kostenlos und läuft zum Beispiel per Docker auf deinem eigenen Server, du zahlst nur Server und Betrieb. Make gibt es ausschließlich als Cloud, mit wählbarer EU- oder US-Zone.

    Welches Tool ist besser für KI-Agenten?

    n8n hat KI-Agenten als Kernfunktion. Die Agent-Nodes laufen im normalen Workflow, ein Lauf bleibt eine Execution. Make AI Agents sind in allen Plänen enthalten, noch als Beta, und verbrauchen Credits, auch im Chat. Wie viele Credits ein Agenten-Lauf kostet, weist Make nicht aus.

    Gibt es Make oder n8n auf Deutsch?

    n8n ist offiziell nur auf Englisch, eine deutsche Übersetzung liefert der Anbieter nicht mit. Eine deutsche Oberfläche von Make konnten wir nicht belegen. Deutsche Texte, Mails und Formulare verarbeiten beide Tools trotzdem problemlos.

    Darf ich n8n für Kunden einsetzen?

    Für interne Geschäftszwecke erlaubt die Sustainable Use License den Einsatz. Einrichtung und Beratung für Kunden darfst du laut Lizenz-FAQ abrechnen. n8n als bezahlten Dienst für Dritte zu betreiben oder weiterzuverkaufen, braucht dagegen eine Vereinbarung mit n8n.

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