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Kurz gesagt

Für die meisten Teams ist Make.com die bessere Wahl: Ein Workflow mit vier Aktionen und 2.000 Läufen kostet dort 9 $ im Monat, bei Zapier 129 $, und Make bietet ein wählbares EU-Rechenzentrum. Zapier lohnt sich, wenn du mit über 9.000 Integrationen auch Nischen-Software anbinden musst und dir die einfachere Bedienung den Aufpreis wert ist.

Unser Urteil

Nimm Make.com, wenn …

… deine Abläufe verzweigt sind, oft laufen und die Daten in einem EU-Rechenzentrum liegen sollen. 10.000 Credits gibt es schon für 9 $ im Monat.

Make.com gratis testen

Nimm Zapier, wenn …

… niemand im Team tief in Logik einsteigen will und du Software anbinden musst, die nur Zapier mit seinen über 9.000 Integrationen kennt.

Zapier gratis testen

Schnell-Check: Welches Tool passt zu dir?

4 Fragen, die Empfehlung erscheint sofort. Nichts wird gespeichert oder gesendet.

1 Wie oft laufen deine Automatisierungen?
2 Wie sehen deine Abläufe aus?
3 Wo dürfen die Daten liegen?
4 Welche Apps willst du verbinden?

Beantworte die Fragen oben, dann siehst du hier, welches der beiden Tools besser zu dir passt.

Make.com und Zapier im direkten Vergleich

Make.com vs. Zapier: Preise, Gratis-Plan, Deutsch, Datenschutz, Stärken und Schwächen
Make.comZapier
AnbieterMake (Celonis)nicht angegeben
Ideal fürTeams mit komplexeren Abläufen, die günstig skalieren wollenTeams ohne Entwickler, die viele SaaS-Apps schnell verbinden wollen
Preis ab9 $/Monat 10.000 Credits, jährlich; monatlich laut Drittquellen ca. 10,59 $19,99 $/Monat 750 Tasks, jährlich; monatlich 29,99 $
Alle Pläne
  • Core 9 $/Monat
  • Pro 16 $/Monat
  • Teams 29 $/Monat
  • Enterprise auf Anfrage
  • Professional 19,99 $/Monat
  • Team 69 $/Monat
  • Enterprise auf Anfrage
Gratis-Plan Ja, dauerhaft Ja, dauerhaft
Deutsch nicht belegt Nein, nur Englisch
DatenschutzEU-Rechenzentrum bei Anlage der Organisation wählbar (nicht änderbar), SOC 2 Type II, ISO 27001Hosting bei AWS in den USA (US-East-1), DPA und EU-US Data Privacy Framework, SOC 2 Type II
Stärken
  • Günstig pro Operation, 10.000 Credits schon im kleinsten Plan
  • Verzweigte Logik mit Routern, Iteratoren und Aggregatoren, alles visuell
  • Über 9.000 Integrationen, auch Nischen-Software
  • Leicht zu lernen, Filter, Formatter und Paths kosten keine Tasks
Schwächen
  • Jeder Schritt inklusive Trigger kostet Credits
  • Steilere Lernkurve als Zapier, kein Self-Hosting
  • Bei Volumen am teuersten, weil jede Aktion einzeln zählt
  • Kein EU-Hosting und keine deutsche Oberfläche
Preise geprüft2. Oktober 20262. Oktober 2026
Mit einem dritten Tool nebeneinander vergleichen

Preise laut Anbieter, zzgl. MwSt. Beträge in US-Dollar rechnen wir nicht um, weil die Anbieter in Dollar abrechnen können.

Die ausführliche Einordnung

Ein Formular geht ein, das Tool legt einen Kontakt im CRM an, meldet ihn im Teamchat, schreibt eine Zeile in eine Tabelle und verschickt eine E-Mail. Läuft dieser Ablauf 2.000-mal im Monat, zahlst du bei Zapier 129 $ und bei Make.com 9 $. Beide Tools erledigen dieselbe Aufgabe, nur zählen sie anders, und das macht den Unterschied.

Wir haben Make und Zapier auf Basis unseres Vergleichs der Automatisierungs-Tools gegenübergestellt, die Preise stammen von den Herstellerseiten, geprüft am 2. Oktober 2026. Wann Zapier den Aufpreis trotzdem wert ist, klärt der Abschnitt zu den Integrationen.

Warum derselbe Workflow 9 $ oder 129 $ kostet

Zapier rechnet in Tasks ab. Jede erfolgreich ausgeführte Aktion ist ein Task. Der Trigger zählt nicht, Filter, Formatter, Paths und Verzögerungen ebenfalls nicht. Unser Beispiel mit vier Aktionen verbraucht also 4 Tasks pro Lauf, im Monat 8.000.

Make rechnet in Credits ab. Jedes Modul, das im Szenario läuft, kostet einen Credit, auch der Trigger. Router und Fehler-Handler sind frei. Das Beispiel kostet 5 Credits pro Lauf, im Monat 10.000.

Make.com Zapier
Einheit Credit pro Modul, Trigger inklusive Task pro Aktion, Trigger frei
Verbrauch im Beispiel 10.000 Credits 8.000 Tasks
Passende Stufe Core mit 10.000 Credits Professional mit 10.000 Tasks
Preis im Monat (jährlich) 9 $ 129 $

Make liegt mit genau 10.000 Credits allerdings auf der Kante. Ein paar Wiederholungen nach Fehlern drücken dich in die nächste Stufe. Plan deshalb Luft ein. Mit dem Rechner prüfst du deine eigenen Zahlen:

Kostenrechner: Was kostet dein Workflow?

Stelle ein, wie oft dein Workflow läuft und wie viele Aktionen er hat. Preise bei jährlicher Zahlung, Stand Oktober 2026, ohne KI-Schritte.

    Zapier zählt jede Aktion, Make.com jedes Modul inklusive Trigger, n8n und Activepieces jeden Lauf. Power Automate rechnet pro Nutzer: 0 € mit der Free-Lizenz und Standard-Connectoren, 13 € pro Nutzer und Monat mit Premium. Balkenlängen vergleichen Beträge, die Währungen sind unterschiedlich.

    Ab wann Zapier den Aufpreis wert ist

    Zapier hat über 9.000 angebundene Apps, Make laut eigener Angabe über 3.000. Für HubSpot, Slack oder Google Sheets spielt das keine Rolle, beide haben fertige Bausteine. Arbeitest du mit Branchensoftware oder kleineren SaaS-Tools, steigt bei Zapier die Chance, dass es eine fertige Anbindung gibt.

    Der zweite Grund ist die Bedienung. Ein Zap besteht aus Trigger und Aktionen, mehr musst du nicht verstehen, und der Copilot baut Zaps aus einer Beschreibung in normaler Sprache. Will im Team niemand tiefer einsteigen, ist das ein echtes Argument. Rechne nur ehrlich: Schon der Gratis-Plan erlaubt bloß Zaps mit zwei Schritten, ab der zweiten Aktion brauchst du Professional.

    Verzweigte Abläufe: Was Make anders macht

    Make zeigt jedes Szenario als Diagramm. Router teilen den Ablauf in mehrere Pfade, Iteratoren zerlegen Listen in einzelne Einträge, Aggregatoren fassen sie wieder zusammen. Eine Anfrage je nach Inhalt in verschiedene Pfade leiten oder Bestellpositionen einzeln verarbeiten, das baust du dort ohne Code.

    Der Preis dafür ist eine steilere Lernkurve. Wir würden mit einem einfachen Szenario anfangen und Router erst einsetzen, wenn der Grundablauf stabil läuft.

    KI-Agenten: getrennte Abrechnung bei Zapier, Credits bei Make

    Zapier Agents laufen über eigene Activities, getrennt von den Tasks. Jede Agenten-Aktion zählt, also auch eine Websuche oder eine Antwort aus einer Wissensquelle. Kostenlos gibt es 400 Activities im Monat, im Pro-Plan 1.500.

    Make AI Agents sind laut Preisseite in allen Plänen enthalten, noch als Beta. Sie verbrauchen Credits, auch der Chat mit dem Agenten. Wie viele Credits ein Agenten-Lauf kostet, weist Make nicht aus. Für Agenten-lastige Workflows lohnt deshalb ein Blick auf n8n, wo ein Lauf eine Execution bleibt, egal was der Agent tut.

    Datenschutz: EU-Zone gegen US-Hosting

    Bei Make wählst du beim Anlegen der Organisation die EU- oder die US-Zone. Später lässt sich das nicht ändern, für einen Wechsel fängst du von vorn an. Make nennt SOC 2 Type II und ISO 27001. Zapier verarbeitet bei AWS in den USA (US-East-1), mit DPA und Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework. Regionale Datenhaltung gibt es dort nur nach gesonderter Vereinbarung.

    So entscheidest du in zehn Minuten

    Nimm deinen wichtigsten Workflow und zähl die Schritte. Multipliziere Aktionen mit den Läufen pro Monat für Zapier, Module mit den Läufen für Make. Dann prüfst du, ob deine drei wichtigsten Apps bei Make als Integration vorhanden sind. Fehlt eine davon, ist Zapier im Rennen. Sind alle da, spricht der Preis fast immer für Make, und die EU-Zone legst du gleich beim Start fest.

    So weißt du nach zehn Minuten, ob dein Formular-Workflow eher bei 9 $ oder bei 129 $ im Monat landet.

    Zum Mitnehmen

    • Derselbe Workflow mit vier Aktionen und 2.000 Läufen kostet bei Zapier 129 $, bei Make 9 $ im Monat.
    • Zapier zählt nur erfolgreiche Aktionen, Make jedes Modul einschließlich Trigger.
    • Die EU-Zone wählst du bei Make beim Anlegen der Organisation, später lässt sie sich nicht ändern.

    So sehen die Tools aus

    Offizielle Videos der Hersteller. Sie laden erst nach deinem Klick.

    Was ist Make? · offizieller Kanal von Make.com. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.
    Zapier Agents im Überblick · offizieller Kanal von Zapier. Beim Abspielen wird YouTube (Google) geladen, Datenschutz.

    Mehr zu Make.com und Zapier

    Häufige Fragen zu Make.com vs. Zapier

    Was ist besser: Make oder Zapier?

    Das hängt von Volumen und Ablauf ab. Make.com ist pro Schritt deutlich günstiger, kann verzweigte Abläufe besser abbilden und bietet ein EU-Rechenzentrum. Zapier ist einfacher zu lernen und hat mit über 9.000 Integrationen die größte Auswahl. Für die meisten Teams im Mittelstand empfehlen wir Make.

    Ist Make günstiger als Zapier?

    In fast allen Fällen ja. In unserer Beispielrechnung mit vier Aktionen und 2.000 Läufen im Monat kostet Zapier 129 US-Dollar, Make 9 US-Dollar, jeweils bei jährlicher Zahlung. Der Grund: Make bietet 10.000 Credits schon im Core-Plan, bei Zapier brauchst du für 8.000 Tasks die Stufe mit 10.000 Tasks. Stand: Oktober 2026.

    Was bieten Make und Zapier kostenlos?

    Zapier Free enthält 100 Tasks im Monat und erlaubt nur Zaps mit zwei Schritten, also einem Trigger und einer Aktion. Make Free enthält 1.000 Credits im Monat bei höchstens zwei aktiven Szenarien. Für echte Abläufe mit mehreren Aktionen brauchst du bei Zapier den Professional-Plan ab 19,99 US-Dollar im Monat.

    Welche KI-Funktionen haben Make und Zapier?

    Zapier hat Agents, die über eigene Activities abgerechnet werden: 400 im Monat kostenlos, 1.500 im Pro-Plan. Dazu baut der Copilot Zaps aus einer Beschreibung. Make AI Agents sind laut Preisseite in allen Plänen enthalten, noch als Beta, und verbrauchen Credits, auch im Chat mit dem Agenten.

    Gibt es Make und Zapier auf Deutsch?

    Zapier ist laut eigener Hilfe nur auf Englisch verfügbar. Eine deutsche Oberfläche von Make konnten wir nicht belegen, Preisseite und Hilfe-Center sind englisch. Deutsche E-Mails, Formulare und Texte verarbeiten beide Tools ohne Probleme.

    Sind Make und Zapier DSGVO-konform?

    Make bietet ein EU-Rechenzentrum, das du beim Anlegen der Organisation wählst, und nennt SOC 2 Type II und ISO 27001. Zapier verarbeitet Daten bei AWS in den USA, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Zertifizierung unter dem EU-US Data Privacy Framework. Ob dein Einsatz zulässig ist, hängt zusätzlich von Vertrag, Daten und angebundenen Apps ab.

    Make, Zapier oder n8n: Welches Tool passt?

    Make passt zu Teams ohne Entwickler, die günstig und visuell arbeiten wollen. Zapier passt, wenn Einfachheit und App-Auswahl wichtiger sind als der Preis. n8n rechnet pro Workflow-Lauf ab, läuft in Frankfurt oder auf eigenem Server und lohnt sich bei langen Workflows, wenn jemand im Team etwas Technik mitbringt.

    Und was ist mit Power Automate?

    Arbeitet deine Firma mit Microsoft 365, schau dir Power Automate zuerst an. Für Geschäftskonten gibt es eine kostenlose Lizenz mit Standard-Connectoren. Für Premium-Connectoren wie HubSpot oder Salesforce brauchst du Premium für 13 Euro pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung.

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